Florida von der schönsten Seite

Was gibt es schöneres als die Vorfreude auf eine bevorstehende Reise. Zum dritten Mal reisen wir nach Florida. Die Erinnerungen sind immer noch so nahe, dass es auch 2 Jahre nach dem letzten Trip mir noch ermöglicht, einen kleinen Bericht zu verfassen.
Wie üblich mieten die meisten Personen nach der Landung am Miami International Airport bei den unzähligen Rent a Car Services ein Auto. Wir bevorzugen jeweils ALAMO. Gemäss unserer Erfahrung, ist es kostengünstiger wenn man das Fahrzeug im Voraus im Internet bucht. Darüber lässt sich aber streiten. Mit der Vorausbuchung, kann man aber einer doch eher etwas mühsameren Dienstleistung aus dem Wege gehen. Die Verkäufer versuchen in den meisten Fällen, irgendwelche Versicherungen aufzuschwatzen. Bucht man im Voraus auf der deutschsprachigen Homepage, weiss man, dass man keine Zusatzversicherung mehr braucht. Grundlegend, verläuft aber das abholen des Fahrzeuges sehr gelassen.
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Sobald man den Schlüssel im Zündschloss dreht und die Power des amerikanischen Autos hört, freut man sich endlich losfahren zu können. Der Weg nach Miami Beach führt über Miami Downtown. Dabei sieht man auch die eher wenigen Hochhäuser von Miami. Die Vorfreude bei uns stieg jeweils ins unermessliche. Die ersten Nächte verbrachten wir meistens direkt in Miami Beach. Hoteltipps findet man ohne Probleme bei Tripadvisor. Auch hier empfehlen wir, dass die ersten Nächte nach dem Flug direkt im Voraus gebucht werden. Wichtig vor allem, wenn man am Wochenende anreist. Miami Beach ist über das Wochenende meistens sehr gut ausgebucht. Viele junge Personen reisen am Wochenende nach Miami Beach um diverse Clubs zu besuchen.
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Der berühmte Ocean Drive in Miami Beach ist bekannt für sein Nachtleben und wird auch als die Flaniermeile von Miami genannt. Hier gibt es trendige Bars, Restaurants und Clubs. Die Strasse beginnt von der 15th Street bis zum South Point Drive und verläuft parallel zum Strand. Viele Amerikaner nutzen die grosse Aufmerksamkeit um deren getunten Fahrzeuge und Soundanlage zu präsentieren.

Am Ocean Drive befinden sich auch das Art Deco District mit seinen Gebäuden aus den 30er und 40er Jahren. Nicht zu vergessen ist der wunderschöne weisse Sandstrand, welcher direkt hinter dem Ocean Drive liegt. Hier Empfehlen wir allen Frühaufstehern, den wunderschönen Sonnenaufgang zu betrachten. Am besten gleich in der Kombination mit einem kleinen Morgen-Jogging.
Für weitere Sehenswürdigkeiten in Miami Beach empfehlen wir im Reiseführer, auf diversen Blogs oder sich auf Tripadvisor zu erkundigen.
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Nach einigen Tagen in Miami Beach, reisten wir meisten weiter nach Fort Lauderdale. Etwas ausserhalb liegt das grösste Outlet-Shopping Center der Welt. Das ist die Sawgrass Mills Mall. Ein gigantischer Shopping Komplex mit 350 Geschäften. Sofern Sie dieses riesige Outlet besuchen und mit dem Auto anreisen, empfehlen wir, dass Sie sich den Parkplatz genau merken. Das Shopping Center hat sehr viele Eingänge, die fast alle gleich aussehen.
Neben den Outlets hat Fort Lauderdale auch einen wunderschönen Strand. Dort findet man auch einige tolle Geschäfte, Boutiquen und Restaurants. Bezüglich den Restaurants. Aufgrund Ihrer Lage, locken die Restaurants einige Touristen an. Die Preise sind deutlich höher als bei einem Geheimtipp. Wir Empfehlen Euch das The Plaza Bistro oder das Gilbert’s 17th Street Grill. Die Preise sind hier im Gegensatz zu den Strandrestaurants im guten Rahmen und die Küche ist hervorragend.
Nach einigen Tagen Shopping reisten wir weiter nach Cocoa Beach. Das kleine Fischerdorf ist ein idealer Zwischenstopp vor der Weiterreise nach Orlando. In Cocoa Beach befindet sich ein riesiger Surfer Shop. Der Ron Jon Surf Shop teilt sich über zwei grosse Etagen und hat 24 Stunden geöffnet. Neben all den vielen Souvenirs rund um Florida findet hier bestimmt ein Mitbringsel für Verwandte oder Freunde, welche auch Sinn machen.
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Orlando ist natürlich bekannt durch die vielen Freizeitparks. Das Walt Disney, dass grosse Sea World und die viele weiteren Freizeitparks locken tausende von Besuchern täglich an. Für Liebhaber von Freizeitparks empfehlen wir ein Kombiticket zu lösen. Viele Parks bieten so diverse Vergünstigungen an. Bitte beachtet aber, dass so ein Besuch überhaupt nicht Entspannt ist. Tausende von Personen haben Angst, dass Sie die letzten sein werden. Das Anstehen bei Bahnen ist leider etwas mühsam, geprägt vom warmen Klima in Orlando.

Nach einer Nacht in Orlando sind wir meistens auf die andere Küstenseite weitergereist. Die Regionen am Golf von Mexico dienen der puren Erholung. Erste Anreise Destination war meistens Clearwater. Der Strand ist weiss und das Wasser völlig Klar. Wunderbar um ein paar Tage zu relaxen. Leider sind die Preise in Clearwater deutlich höher als am Rest der Küste.
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Wer in der Freizeit gerne etwas amerikanischen Sport sehen möchte, dem Empfehlen wir an der Goldküste von Florida ein MLB (Baseball) Spiel der Tampa Bay Rays. Um sich ein Spiel der Rays anzuschauen, muss man kein Baseballkenner sein. Wichtig ist aber, dass man genügend Zeit einberechnet. Ein solches Spiel kann gut 6 Stunden dauern. Die Eintrittspreise bewegen sich bei ca 70 Dollar.
Die Rays spielen aber nicht direkt in Tampa Bay. Die Tropicana Field Arena befindet sich in St. Petersburg, ca. 30minuten von Tampa Bay entfernt.

Über die Goldküste gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Unsere Route führte jeweils an der Goldküste entlang an wunderschönen Ortschaften wie Fort Myers, Cape Coral, Sanibel Iland oder Naples vorbei. Die Strände sind in etwa überall gleich schön.
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Auf die Ortschaft Naples möchten wir gerne etwas genauer eingehen. Naples liegt perfekt für einen Zwischenstopp vor der Weiterreise in die Sumpfgebiete der Everglades. Naples bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten die man sich anschauen kann und nicht verpassen sollte. Unbedingt den schönen Strand mit dem Pier anschauen wo man hinauslaufen kann. Am besten am Abend, wenn die Sonne am Horizont untergeht. Ein romantisches Bild garantieren wir euch.
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Obwohl in Naples die grösste Dichte an Millionären herrscht, gibt es auch kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten. Durch einen Geheimtipp sind wir auf das Motel Cove in on Naples gestossen. Ein kleines Motel welchem dem anliegenden Yachtclub gehört. Das Motel verfügt über sensationelle Tripadvisor Punkte. An der Poolbar kommt man mit den Menschen aus dem Yacht Club gut in Kontakt. Die meist älteren Herren sind Kontaktfreudig und hören gespannt den Reiseerlebnisse durch Florida zu. Die meisten Zimmer sind eigentlich wie kleine Appartements und verfügen über eine kleine Küche, welche vollumfänglich eingerichtet ist.
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Die Sumpfgebiete der Everglades erreicht man von Naples aus in einer guten Fahrstunde. Auf dem Weg führt kein Halt bei der kleinsten Post in den USA vorbei. Eine kleine Holzhütte direkt am Strassenrand ist tagsüber meistens besetzt. Wir schicken jeweils die Karten, die wir in Naples schreiben von der kleinsten Post der USA weg. Während der Fahrt kann es gut vorkommen, dass die Strassen von Alligatoren besetzt werden. Zum Schutz der Tiere warnen sich die Autofahrer gegenseitig mit Lichtsignalen.
Sehr beliebt bei Touristen sind natürlich die Airboat Touren in die Everglades wo es viele Veranstalter gibt. Man fährt dann durch die Everglades mit einem propellergetriebenen Wasserfahrzeug und schaut sich die beeindruckende Natur an. Um nicht den höchsten Preis zahlen zu müssen ist es wichtig, dass man nicht beim ersten und beim letzten Tour Anbieter anhält. Ebenfalls einen kleinen Gratis Tipp: Da die Everglades ein sehr grosses Sumpfgebiet sind ist dies natürlich die ideale Brutstätte für Insekten und ein Mückenschutz ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Wir haben sogar bei diesem tropischen Klima lange Hosen und Pullover an. Die Erfahrung hat es uns gezeigt. Wichtig ist auch, dass beim parkieren des Autos die Türen nicht so lange offen sind. Moskitos nutzen sehr gerne die Mitfahrgelegenheit und freuen sich auf frisches Blut.
Vom Naturschutzgebiet aus ist die Reise zurück nach Miami nur noch eine Stunde entfernt. Es besteht aber auch die Möglichkeit gleich weiter in die Keys Richtung Key West zu reisen.
Ursprünglich war die Insel Key West eine Marinebasis – heute eine Touristenattraktion. Viele Strassenkünstler sind am Sunset zu bestaunen und hoffen auf einige Dollars Gage.
Key West ist bekannt durch den Southernmost Point. Das ist der südlichste Punkt der USA. Von dort aus sind es nur noch ca. 145 Kilometer nach Kuba. Wenn man durch die Strassen von Key West schlendert spürt man den kubanischen Flair und deren Lockerheit. Sobald die Sonne untergeht, erwacht auch die Duval Street wo die Bars mit Ihren Musikern punkten.
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Für eine Abkühlung eignet sich auch perfekt die Margarita Ville von Jimmy Buffet’s. Der einheimische Musiker eröffnete seine erste Bar in Key West mit dem Augenmerk auf Margaritas in vielen verschiedenen Variationen. Wir sagen Ihnen, es ist ein Hochgenuss.
Nach ein paar Tagen Key West ist meistens auch das Portemonnaie leer und durch die Rückreise nach Miami enden oft die wunderschönen Tage in Florida.

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